{"id":11694,"date":"2026-02-06T15:07:00","date_gmt":"2026-02-06T08:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.corporate.plugilo.com\/littlebit-und-plugilo-starten-partnerschaft\/"},"modified":"2026-04-25T09:08:53","modified_gmt":"2026-04-25T02:08:53","slug":"littlebit-und-plugilo-starten-partnerschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/corporate.plugilo.com\/de\/littlebit-und-plugilo-starten-partnerschaft\/","title":{"rendered":"Littlebit und plugilo starten Partnerschaft"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Automatisiertes Arbeiten mit Produktdaten? Schwierig. So das Fazit von Distributor Littlebit. Gemeinsam arbeiten plugilo und der Schweizer Grossist an einer innovativen L\u00f6sung eines Problems, das keine Lobby im Channel hat. Der Herr der Daten will das \u00e4ndern.    <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Auf Basis von Produktdaten automatisieren wir viele Abl\u00e4ufe\", sagt Jochen Bless von Littlebit. Ist die Datenqualit\u00e4t schlecht, k\u00f6nnen die Prozesse in der Logistik stocken, was Zeit und Geld kostet. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Begriff Mail-Order kennt Jochen Bless noch sehr gut. Seit mehr als 25 Jahren ist er im Channel unterwegs, ist also noch, wenn man so will, ein junger Dinosaurier der Distributionsszene mit seinen bald 50 Jahren. So jung ist Bless nun aber auch wieder nicht. Denn er hatte mitbekommen, wie Reseller vor mehr als zwei Dekaden ihre Produkte bestellt haben: per Fax, per Telefon und ab Ende der 90er zunehmend per E-Mail. Die alten Transaktionswege l\u00f6sten Dists ab - zuerst durch Online-Shops, die zu Marktpl\u00e4tzen mutierten, wenig sp\u00e4ter Cloudplattformen hie\u00dfen und jetzt als KI-gesteuertes System daherkommen und alles vereinen: Bestellung und Tracking, Produkt-Analysen f\u00fcr Cross-Selling, Aggregation von Hersteller- und Disti-Content, kurz: die digitale eierlegende Wollmilchsau, im Branchensprech: One-Stop-Shopping genannt. Ein \"Problem\" indes ist \u00fcber die Jahrzehnte geblieben, und es ist mehr als nur ein kosmetischer Makel, der dem Automationsprozess im Wege stehen kann.     <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Mit Produktdaten ist es so wie mit einer Oberfl\u00e4che, die auf den ersten Blick glatt aussieht. Sobald man aber mit der Hand dar\u00fcberstreicht, fallen die Unebenheiten und Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten sofort auf\", sagt Jochen Bless, COO beim DACH-Distributor Littlebit.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Littlebit mit Zentrale in H\u00fcnenberg in der Schweiz ist auf den Vertrieb von ITK-Produkten und IT-Komponenten spezialisiert. Zu den Kunden z\u00e4hlen gro\u00dfe Retailer und Etailer wie Mediamarkt oder Amazon, aber auch viele mittelst\u00e4ndische Technologie-Handelsunternehmen und Integratoren. Und bei Littlebit fallen die kleinen Unebenheiten, also Datenfehler, nicht nur auf, sondern behindern das Gesch\u00e4ft. Gerade in der IT-Distribution mit ihren geringen Margen m\u00fcssen Prozesse effizient und am besten automatisiert laufen.   <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Auf Basis von Produktdaten automatisieren wir viele Abl\u00e4ufe\", erkl\u00e4rt Bless. Zum Beispiel entscheiden die Abmessungen der Produktverpackung, wie der Distributor die Ware versendet. Stimmen die Herstellerangaben nicht oder sind sie unvollst\u00e4ndig, muss Littlebit von Hand nacharbeiten. Das kostet Zeit und Geld. Datenqualit\u00e4t entscheidet am Ende, wie viel Zeit f\u00fcr manuelle Nacharbeit die Logistiker bei Littlebit aufwenden m\u00fcssen.    <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Zeit ist bekanntlich bei Distis, die mit sehr kleinen Margen arbeiten, Geld. Aus diesem Grund war f\u00fcr Jochen Bless die Kooperation mit plugilo ein \"No-Brainer\". Mit api-Chef Achim Heyne nutzt den Service des Datendienstleisters und nutzt die plugilo-Datenbank damit digitalen Lesezeichen-Stecker als Archiv.  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Sache mit den Produktdaten<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gibt es etwas Langweiligeres als \u00fcber Produktdaten zu sprechen und zu schreiben? F\u00fcr einen Fachjournalist darf dies keine \u00dcberlegung sein. Man lernt von guten Referenten auf der Journalistenschule, dass jedes noch so kleine Expertenthema Reiz und Relevanz haben k\u00f6nne - und sogar unterhalten sein kann. Legend\u00e4r der Titel \"Der Mann f\u00fcr alles, was in die Wand muss\" von Philipp Crone, der f\u00fcr die S\u00fcddeutsche Zeitung einmal ein Portr\u00e4t \u00fcber den Inhaber des M\u00fcnchner Traditionsgesch\u00e4ft \"Schrauben Mutter\" schrieb.   <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anlehnung an den lokalen Schrauben-K\u00f6nig kann man \u00fcber Michael Mohr sagen, dass der 57-J\u00e4hrige seit fast 30 Jahren im Metier der Daten und Inhalte, neudeutsch: Content, f\u00fcr den IT-Channel unterwegs ist. Also: Der Mann f\u00fcr alles, was in ein Procurement-System reingeh\u00f6rt \u2013 und zwar harmonisiert, standardisiert, absolut konsistent, damit alle Prozesse ohne Reibungsverluste hochautomatisiert laufen k\u00f6nnen. Herr der Daten, also.  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Es ist schwer nachvollziehbar, dass wir heute noch immer \u00fcber die Qualit\u00e4t der Produktdaten sprechen m\u00fcssen\", r\u00e4umt Michael Urban ein. Als langj\u00e4hriger Top-Manager in der Distribution kennt er die Probleme und Aufgabenstellung sehr genau. Im Sommer 2024 ist Urban bei plugilo eingestiegen.  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Urban identifiziert zwei Ursachen f\u00fcr die immer noch unbefriedigende Situation der schlechten Datenqualit\u00e4t: Die sehr unterschiedliche Einstellung der Hersteller zum Thema. \"Es gibt Hersteller, die sehen den Wert ihrer Daten und pflegen sie vorbildlich. Aber das ist nicht die Mehrheit.\" Zweites Problem: Der Umstand, dass Produktdaten statisch in Shop- und ERP-Systemen lagern und schnell altern. Wobei die vermischte Datenqualit\u00e4t eine automatisierte Artikelanlage oder -aktualisierung erschwert. Das stellt Littlebit und Jochen Bless vor Herausforderungen.     <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine globale Datenplattform f\u00fcr alle Produktdaten<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit plugilo verfolgen Mohr und Urban einen neuartigen Ansatz. plugilo sammelt, vereinheitlicht und normalisiert Produktdaten und speichert sie in einer zentralen Datenbank. Das geschieht KI-gest\u00fctzt und hochautomatisiert. Die Daten k\u00f6nnen aus allen m\u00f6glichen Quellen stammen. Zum Beispiel von Distributoren wie Littlebit, aber auch von Herstellern und in allen Formaten wie CSV, API, Screen Scraping und sogar aus PDF-Dateien.   <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Datens\u00e4tze legen Littlebit und plugilo den Herstellern vor. Diese \u00fcberpr\u00fcfen die Daten, k\u00f6nnen sie modifizieren oder aktualisieren. Sind die Daten aktuell, k\u00f6nnen die Hersteller die Datenquelle als zuverl\u00e4ssig zertifizieren. \"Schlie\u00dflich sind die Hersteller die Besitzer der Produktdaten und m\u00fcssen die Hoheit \u00fcber ihre Daten behalten\", erkl\u00e4rt Michael Mohr.   <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine Vision: Eine Datenplattform, die alle relevanten Produktdaten in unterschiedlichen Kategorien beinhaltet \u2013 stets aktuell und gepr\u00fcft. Produktdaten, mit denen man auch hochautomatisiert arbeiten kann. Aus dieser Datenbank speisen sich Online-Shops und Plattformen. Von diesen Daten profitieren auch Littlebit und seine Kunden. Denn denen kann der Distributor k\u00fcnftig Hersteller-zertifizierte Daten f\u00fcr ihre ERP-Systeme und Onlineshops zur Verf\u00fcgung stellen.   <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsam haben Distributor und Plattformbetreiber die Hersteller angeschrieben, deren Produkte in der plugilo-Datenbank erfasst wurden. \"Mehr als die H\u00e4lfte unserer Herstellerpartner hat sofort zugesagt\", res\u00fcmiert Jochen Bless. Die Reaktion wertet er einstweilen schon mal als einen \"sch\u00f6nen Erfolg\".  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Aus f\u00fcr statische Produktdaten<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\"Je mehr Distributoren, H\u00e4ndler und Hersteller mitmachen, desto n\u00fctzlicher wird die Datenbank und desto gr\u00f6\u00dfer wird der Druck auf die anderen\", erg\u00e4nzt Michael Urban, \"Schlie\u00dflich kann der seine Produkte am besten vermarkten, der \u00fcber die besten Daten verf\u00fcgt.\" <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Problemursache Nummer zwei, statische Produktdaten, geht plugilo an. Um die Daten \"in Perfektion\" zu zeigen und dynamisch stets aktuell zu halten, hat plugilo sogenannte \"Karten\" erfunden. Diese sind eine Art Container, der die Daten transportiert. \u00c4ndern sich die Daten in der Masterdatenbank, \u00e4ndern sich in Echtzeit auch die Karten. \"Das ist in keinem Shop der Welt m\u00f6glich. Deshalb sind die Karten f\u00fcr Onlineshops ein echter Mehrwert\", sagt Urban.    <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber einen kleinen plugilo-Stecker neben dem Artikel im Littlebit Onlineshop k\u00f6nnen Kunden die Datenkarte zum Produkt laden und weiter nutzen. \u00c4ndern sich Produktdaten (oder die Abbildung), aktualisieren sich automatisch die Karten. Den Plugio-Stecker hat auch CRN auf seiner Webseite integriert, der bei jeder teilnehmenden Firma automatisch eingeblendet wird und Lesern Zusatzinformationen bietet.  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend das Produktmarketing gemeinsam mit dem plugilo-Team an der Datenqualit\u00e4t arbeitet, hat das Littlebit-Marketing bereits erste Marketingaktivit\u00e4ten mit diesen Karten gestartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisiertes Arbeiten mit Produktdaten? Schwierig. So das Fazit von Distributor Littlebit. 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